Während andernorts die Teilnehmerzahlen von Turnieren eher zurückgehen, stellen die Islandpferdefeunde Hildesheimer Wald einen neuen Teilnehmerrekord bei ihrem mittlerweile achten Vereinsturnier auf. Nach 55 Teilnehmern im letzten Jahr,starteten in diesem Jahr 72 Starter in 20 Prüfungen auf Ovalbahn und Dressurviereck. Dieses führte erstmals zur Einführung eines B-Finales in der Viergangprüfung V5.
Die im letzten Jahr eingeführte Einteilung der Reiter in Klassen bewährte sich auch in diesem Jahr. So gab es eine Einsteigerklasse für Reitanfänger und ängstliche Reiter, in der in erster Linie die Reitschüler des Islandpferdehofs Almetal ritten. Die Reitanfänger diesen Jahres sogar in einer Reiterprüfung nur im Schritt. In der Klasse A starteten die turnierunerfahrenen Reiter in einer leichten Töltprüfung T8, der Dreigangprüfung und einer Reiterprüfung. In der Klasse M wurde für die turniererfahrenen Reiter der Jugendklasse und Sportklasse C bzw. D die mittlere Töltprüfung T7, und die Viergagprüfungen V5, V3 sowie eine leichte Fünfgagprüfung angeboten. Für alle, die einmal eine schwere Prüfung reiten wollten, gab es die Klasse S, in der die schweren Sportprüfungen ausgeschrieben waren. Erstmals fand in diesem Zusammenhang der Viergangpreis statt, da die IPF mittlerweile über einige Sport A bzw. Jugend A qualifizierte Reiter verfügt.
Bereits am Vortag gab es für alle Interessierten Reiter, die Möglichkeit an einem Training bei der WM-Dritten Anette Lohrke teilzunhehmen und letzte Tipps für den Start am Samstag einzuholen auf dem Anette Lohrke ebenfalls die Reiter coachte.
Samstag vormittag begann das Turnier mit den Töltprüfungen auf der Ovalbahn. Über mittag wurde dann ans Dresurviereck umgezogen, wo die Gehorsamprüfungen und die Geschicklichkeit der unterschiedlichen Leistungsklassen stattfand. Den Wanderpokal für Dressur und Geschicklichkeit, einen wertvollen Bronzetölter, konnte Bettina Langenbruch mit Funi knapp vor Fenja Wohlgemuth verteidigen.
Nachmittags fanden dann die Mehrgangprüfungen statt. Den Wanderpokal in der
isländische Kombination (Bester in Mehrgang und Tölt) konnte erstmals Nadja Modrow
erringen mit weninger als einem zehntel Vorsprung vor der Titelverteidigerin Jana
Eiselt.