Dieses Jahr fand das Feif Youth Camp in der Nähe von Stockholm in Schweden statt. Wir Lisa-Imke Geib, Lea Peters, Nele Katharina Wagenitz, Marieke Brunotte, Annika Brunotte, Viktoria Hoffmann, Marie-Charlotte Cramer, Nele Eckert und unser Countryleader Alexander Hirsch durften auch hin fliegen und eine unvergessliche Woche dort verbringen.
Am Freitag (den 13.!!) trafen wir Teilnehmer uns alle am Hannover Flughafen um unsere Reise zum FYC zustarten. Alle waren gut gelaunt und in freudiger Erwartung dort angekommen und nachdem wir eingecheckt hatten hieß es auch schon Abschied nehmen von unseren Eltern ,die wir jetzt in Deutschland zurücklassen mussten. Dennoch trugen immer noch einige von uns die Angst vor dem Flug mit sich einerseits, da manche noch nie geflogen waren andererseits, da es Freitag der 13. war und wir auch noch von Gate 13 abflogen. Trotzdem landeten wir nach 1 ½ Stunden Flug dann doch noch heile in Stockholm und wurden von unserem Countryleader Alex am Flughafen in Empfang genommen. Nachdem wir endlich unser Internat ,in dem wir übernachten sollten erreicht hatten, wurden wir von Anne Svantesson begrüßt und jeweils mit Teilnehmern aus anderen Ländern in ein Zimmer/Haus verteilt. Diese Zimmerordnung hielt aber nicht an ,da die Teilnehmer untereinander tauschten und schließlich doch fast alle mit jemandem aus seinem Land in einem Zimmer waren. Nach einem kleinen Kennenlernspiel nach dem Abendessen gingen wir alle auf die Zimmer denn die Reise hatte uns doch einige Kraft gekostet.
Am folgendem Tag fuhren wir in unseren Kleinbussen nach Fors Gard, dem Hof auf dem wir unsere Reitstunden bekommen sollten, die für die letzten vier Tage vorgesehen waren. Dort wurden wir von Ylva Hagander begrüßt und von ihr über ihren Hof rumgeführt. Dann fuhren wir weiter nach Stockholm wo wir erst einige Zeit durch die Stadt fuhren und einen Freizeitpark entdeckten. Sofort wurde die Hoffnung wach ,dass das Freilichtmuseum Skansen, welches unser Ziel am heutigem Tag darstellte vielleicht zu diesem Freizeitpark gehörte. Wir fuhren auch immer weiter in Richtung Freizeitpark doch kurz vor unserem erhofften Ziel bogen wir dann doch noch links ab und parkten am Skansen. Dort wurden wir freundlich vom Leiter des Museums begrüßt und zu dem Haus geführt, welches viele Reptilen, Affen und Erdmännchen als ihr zu Hause bezeichneten. Zum Erschrecken einiger führte teilweise der Weg mitten durch ein Affengehege oder auch mal eines anderen unbekannten Tieres. Die Reptilen blieben uns dann aber doch sicher vor einem Glasfenster verwahrt. Nachdem es einige Zeit brauchte bis wieder alle 41 Teilnehmer aus dem Haus gekommen waren erlagen manche schon fast ihrer Hungersnot. Doch wir machten uns dann auf den Weg zu einem riesigem Picknick bei dem keiner zu kurz kam. Danach machten wir uns alle auf Skansen auf eigene Faust zu erkunden. Nach einer Stunde in der wir Skansen erkundet hatten und alle sich mit Souvenirs und Karten ausgestattet hatten trafen wir uns und machten uns wieder auf den Weg zum Internat. Abends fuhren wir dann zum Pizzaessen in eine Karaokebar, wo wir nach dem Essen trotz einiger Anfangsschwierigkeiten einen lustigen Abend mit viel Karaoke verbrachten.
Am Sonntag fuhren wir mit den Bussen zum Hafen, von wo aus wir mit einem Schiff uns auf den Weg nach Utö. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zu einem Felsenstrand, wo viele in eisig kaltem Wasser badeten und wir einige lustige Stunden verbrachten. Auf dem Weg dorthin wurden uns einige Sehenswürdigkeiten vorgestellt wie zum Beispiel eine alte Windmühle, die Kohleminen, Utö ist sehr bekannt für seine Minen ,die früher von fast allen Bewohnern der Insel bearbeitet worden waren und alte bedeutende Häuser der Insel. Auch konnten wir die schöne Landschaft auf der Insel betrachten und die Aussicht genießen. Nach einige Zeit am Strand machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hafen, wobei wir noch die Möglichkeit hatten ein Museum über die Minen zu besuchen. Am Hafen angekommen erkundeten wir noch kurz den Ort und dann legte unser Schiff auch schon wieder ab und wir machten uns auf den Weg zurück Richtung Festland. Am Abend wurden wir von Fors Gard zum Grillen eingeladen, welches sehr liebevoll für uns zubereitet war und für jeden etwas dabei war und anschließend wurden wir in die Gruppen zum Reiten eingeteilt und lernten unsere Pferde kennen ,die wir in den nächsten Tagen reiten sollten. Nun war auch schon ein weiterer aufregender Tag zu Ende.
Montag unser erster Reittag. Diesem tag hatten wir schon lange entgegengefiebert, weil wir unbedingt wissen wollten wie unsere Pferde wohl sein werden. Als wir nach dem Frühstück auf Fors Gard angekommen waren fanden wir uns zusammen mit dem jeweiligem Leader in Gruppen zusammen und schauten nach wann wir reiten mussten und was wir heute noch machen mussten bsp. Ausmisten, Pferde rein/ raus bringen, Sattel putzen, Pferde füttern usw.. Nach dem Reiten hatten wir außerdem Vormittags die Chance auf eine Stunde Isländisch und Nachmittags die Möglichkeit ( sofern wir nicht reiten mussten oder andere noch nicht erledigte Aufgaben hatten) an den Strand zufahren, in den hauseigenen Pool / Whirlpool zugehen, zum Horseshop zufahren oder einfach so shoppen zugehen. Nach der ersten Reitsunde ,die teilweise mit Komplikationen verbunden war da nicht alle so gut damit klar kamen, dass dieser auf English gehalten wurde, waren alle so mehr oder weniger mit ihren Pferden zufrieden und manche Pferde wurden noch einmal für den nächsten Tag umgetauscht. Außerdem stellten wir teilweise abends aber teilweise auch in der Zeit, wo wir nichts zu tun hatten ein Knotenhalfter, ein Halfter mit dem Namen unseres Pferdes und ein Armband zu erstellen.