Am 10. und 11. September 2005 hat der IPZV Landesverband Hannover ein Bundesjugendtraining zur Vorbereitung auf den Jugendländercup 2005 ausgeschrieben. Das Bundesjugendtraining sollte in der SAGA-Reitschule in Steinlah unter der Leitung von Birgit Polleichner stattfinden.
Leider fanden sich nur 5 Teilnehmerinnen der IPF Hildesheimer Wald, die an den Kurs teilnehmen und zum Jugendländercup fahren wollten. Daher wurde das Bundesjugendtraining kurzfristig nach Almstedt verlegt, da dort drei der fünf Teilnehmerinnen bzw. deren Pferde wohnen. So fuhr also die Trainerin zu den Pferden und nicht umgekehrt.
Während der zwei Tage wurden alle Aufgaben des Jugendländercups durchgesprochen und trainiert. Besonderen Wert legte Birgit Polleichner, die vergangene Jugendländercups kennt, auf die Teamgemeinschaft. Geübt wurden Tölt, Mehrgang, Mannschaftsdressur und Geschicklichkeit, um die Aufgaben in der Mannschaft festzulegen.
Der Vorstand der IPF Hildesheimer Wald hatte extra für den JLC ein Budget von 500 Euro zur Verfügung gestellt, welches zur Ausstattung der Mannschaft und zur Vorbereitung genutzt wurde. Daher konnten sich auch die Teilnehmerinnen, nach langen Diskussionen über Farbe und Form ein einheitliches Outfit (genauer gesagt Jacken) aussuchen.
Um so enttäuschter waren die Teilnehmerinnen, dass die ganze Vorbereitung wenn auch nicht umsonst so zumindest doch vergebens war, da der JLC kurzfristig abgesagt wurde. Trotzdem wollten sie die eingeübte Mannschaftsdressur und das Ouffit wenigstens einmal präsentieren und entschlossen sich, diese auf dem von Bärbel Eckert veranstalteten Führwettbewerb auf dem Islandpferdehof Almetal vor etwa 100 Zuschauern zu zeigen. Vorher wurde noch einmal, diesmal unter der Leitung von Sabine Hoffmann vom Islandpferdehof Oelstede aus Graste, geübt und vier Tage später dann am Termin des Jugendländercups alles vorgeführt.
Als Fazit dieses Bundesjugendtraining stelle ich fest: Eine schöne Veranstaltung, nur leider fand der Jugendländercup offensichtlich keine breite Unterstützung durch etliche Ortsvereine. Diese hätten sich am Beispiel von Hildesheimer Wald orientieren können und ihre Jugendlichen ebenfalls unterstützen und motivieren sollen, dann hätte der JLC sicher stattgefunden.